Leseprobe von:

 

Mein Leben als Personenschützer 

... aber auch der besonders schöne Nebeneffekt

 

 

 

Die teuflisch schönen Nebeneffekte ...

 

 

... Ich war Personenschützer für Promis und Politiker. Für die Schönen und für die Reichen dieser Welt. Aber mein Herz gehörte ebenso den Frauen … ein aufregender Ausgleich für meine gefährliche Arbeit. Gefahr und Frauen. Leidenschaft gegen Angst. Was gibt es Spannenderes? Selbst vor den Türen der Hotel-Suiten meiner Schützlinge träumte ich oft von erotischen Nächten und wilden Abenteuern. Konnte ich von der Bewunderung anderer profitieren? Wie konnte ich trotz meiner Arbeit die erotischen Fantasien in die Tat umsetzen?

Wir schreiben das Jahr 1977.

Es war ein kalter Maitag um die Mittagszeit. Das Thermometer schaffte es kaum auf 12 Grad und der Regen trübte nicht nur meine Sicht. Ich erinnere mich noch genau. Es war gegen zwölf Uhr, als das Telefon klingelte:

„Hast du Lust auf einen Job im Nahen Osten?“ Es war die Stimme eines „Freundes“, der mich mit knappen Worten neugierig machte.

 

Es war die heiße Zeit des Kalten Krieges und Berlin war die Hauptstadt der Agenten. Im viergeteilten Berlin wurden brisante Entscheidungen von einsamen Herren getroffen. Geheimdienste aller Nationen hatten das Sagen und arrangierten das Auf und Ab in der Politik. Die vier Siegermächte USA, England, Frankreich und Russland gaben den Ton auf der politischen Bühne an. Und der war oft rauer als der Eiswind in Alaska.

Ich war jung, abenteuerlustig und zu „fast“ allem bereit. Noch am gleichen Abend erwartete man mich in einer pompösen Stadtvilla im Grunewald. Ich blickte in den üppigen Ausschnitt einer Rothaarigen mit grünen Augen, die mich schweigend in einen abgedunkelten Raum führte, in dem zwei Herren mittleren Alters mich mit Blicken musterten, die Professionalität versprachen. Die Tür zum Nebenzimmer stand offen und ich fragte mich, ob dort noch Dritte saßen, die mithörten. Es roch nach Bohnerwachs und Aftershave. Eine Mischung, der ich später noch mehrmals begegnen sollte. Den Drink lehnte ich ab, goss mir eine Cola ein und wartete. Schon nach kurzer Zeit kamen die beiden Herren, ohne Umschweife auf meinen Auftrag zu sprechen. Ich lächelte, denn sie hatten sich sehr genau über mich und meine berufliche Karriere informiert. Kein Reden um den heißen Brei, keine vertane Zeit. Genauso, wie ich es mag.

Ich spürte sofort, hier war ich mittendrin. Mein Dienstherr war schon eingeweiht. Es dauerte keine Viertelstunde und der Ältere stand auf, verschwand im Nebenzimmer und drückte mir einen blauen DIN-A5-Umschlag in die Hand. Die Zeilen waren für einen Verbindungsmann in Frankfurt am Main. Am nächsten Morgen packte ich die Sachen und flog, warum auch immer, nach Düsseldorf. Von dort ging es mit dem Zug nach Frankfurt weiter.

In der VIP-Lounge einer bekannten Fluggesellschaft genoss ich die Annehmlichkeiten eines Erste-Klasse-Passagiers. Ein Herr der Fluggesellschaft tauschte meinen Umschlag diskret gegen einen, den er aus seinem Aktenkoffer zog, und überreichte mir zusätzlich ein Erste-Klasse-Ticket nach Arabien. Zwei Stunden später machte ich es mir auf einem der vorderen Sitze in der „guten“ Reiseklasse bequem. Die Stewardess legte mir ein Kissen in den Rücken und mit den Gedanken an orientalische Herrlichkeiten, an schöne Frauen mit dunklen, glutvollen Augen und an wilde Haremsgeschichten schlief ich ein.

Ich wachte erst auf, als mich die Stewardess sanft an der Schulter berührte und sagte, wir wären soeben gelandet. Eine Stunde später ging mein Anschlussflug. Endlich am Ziel meiner Reise angekommen, empfing mich strahlend blauer Himmel, heißer Westwind und orientalische Musik. Nachdem ich meinen Umschlag einem Zollbeamten übergeben hatte, sprach mich ein Herr in einem weißen Gewand (Dishdasha) in schlechtem Englisch an. Zwei Minuten später raste ein goldfarbener Straßenkreuzer direkt auf uns zu und bremste erst einige Zentimeter vor meinen Füßen. Die sengende Sonne ließ die Luft vibrieren und der Mann am Steuer hätte der Zwillingsbruder meiner Begleitung sein können. „Salem aleikum“, brummte er durch das offene Fenster, womit er sich gesprächiger zeigte als sein Zwilling. Der Rest war Schweigen.

Eine halbe Stunde später erreichten wir das Hotel. Weißer Marmorboden, schwere Leuchter an den Decken, Rezeption aus edelstem Holz. Alles schön und gut, anders als meine Junggesellenbude in Berlin. Doch die große Enttäuschung folgte auf dem Fuße: Nicht ein einziger Rock lief durch die Lobby. Scheiße, dachte ich, hier arbeiten ja nur Männer. Hatte ich doch bisher eine völlig andere Vorstellung vom Leben in 1001 Nacht. Noch am gleichen Abend wurde ich abgeholt und in ein schäbiges Büro am Rande der Stadt gefahren. Man darf nicht vergessen, wie viele Länder sich hier gerade im Aufbruch befanden und der westlichen Welt langsam öffneten. Etwas mehr Glamour hatte ich allerdings erwartet. Ein Scheich um die vierzig begrüßte mich auf Deutsch, was mich versöhnlich stimmte. Schnell war eine gemeinsame Welle festzustellen, zumal er sich auch durch sein Studium in Deutschland mit unserer Denkweise solidarisieren konnte.

Bei den täglichen Treffen beobachtete ich die Sicherheitskräfte und stellte fest: Hier gab es einiges zu verbessern. Also machte ich mich an die Arbeit. Dafür war ich ja schließlich hier ...

Es dauerte nicht lange und ich hatte einen guten Überblick über alles, leider jedoch nicht über die hier wohnende Damenwelt. Die war für mich immer tabu, nicht nur weil mein Bedürfnis, meinen Kopf noch etwas zu behalten, siegte.

Warten ja genug in Europa auf mich. Da war zum Beispiel Diana, eine Dunkelhaarige mit großen Ohrringen, die sie gleich beim ersten Mal in meinem Bett verlor. Außerdem waren da noch Sheila, Olivia und ... aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Doch eines ist gewiss: Die Damen halfen mir, jede Menge Beziehungen zu knüpfen. Durch meine Bodyguard-Arbeit hatte ich vorher jede Menge Erfahrungen mit Herrscherhäusern nicht nur in Europa gemacht.

Hübsche Prinzessinnen mussten beschützt werden, vor Männern, wie ich einer war. Prinzen wollten was erleben und brauchten mich als Wachhund. Doch das Heißeste waren die sogenannten Kennenlernbälle für alleinstehende Adlige.

Oje, da fühlten sich sogar 66-jährige, seit 40 Jahren verheiratete Grafen wieder als Single. Rein ins Vergnügen, hieß es da. Wer erinnert sich in solch einem Fall schon gern an die Heiratsurkunde im Familienordner? Oder an das irgendwann gegebene Eheversprechen? Prinzessinnen, Fürstinnen und Gräfinnen waren auf ein kleines Abenteuer außerhalb ihrer ehelichen Kemenate ebenso neugierig wie die Rittersleute. So kam auch ich auf meine Kosten. Denn wer bestimmt über das Adelsgeschlecht, wenn das Geschlecht das Richtige ist? ...

 

 

 

 


 

 

 

 

Leseprobe von: 

 

 

Betreutes Wohnen auf See???

Aber holla!

 

 

 

... Es war wieder einmal Regen angesagt, doch der Tag, es trug sich am 7. Juni zu, mitten in der Woche, begann mit Sonnenschein.

Die Reiselust stieg bei der Fahrt mit dem ICE von Berlin Spandau nach Hamburg. Die erste Klasse war reserviert, sodass man nicht hetzen musste, um einen halbwegs anständigen Platz zu bekommen. Zumal ich es hasste, wenn ich rückwärts zur Fahrtrichtung sitze.

Das Frühstück im Abteil konnte man noch so als solches bezeichnen. Wir fuhren anderthalb Stunden, was mit dem Auto übrigens nie zu schaffen gewesen wäre.

Abgesehen davon war es viel bequemer.

Ich durfte mich auf meinen netten, mitreisenden, jungen Burschen (leider nur mein Bodyguard) konzentrieren, um schon im Abteil die ersten Beziehungsversuche herstellen.

Er war zu meinem persönlichen Schutz da.

Mein Mann hatte ihn engagiert. Er befürchtete, dass mir auf der Reise nach Tallinn (er nannte es immer Taliban) und vor allem in Russland, was passieren könnte.

Die Kreuzfahrt ging unter anderem auch in die schöne Stadt St. Petersburg. Er war halt ein übervorsichtiger Mann.

Das Personenschutzkommando wurde von seiner hübschen Privatsekretärin ausgesucht.

Sie war zweiundzwanzig Jahre jung, schlank und vor allem mehr als aufgeschlossen gegenüber auch dem anderen Geschlecht. Als sie vor gut zwölf Monaten eingestellt wurde, hatten wir uns auf Anhieb verstanden.

Wir waren so etwas wie richtige Freundinnen geworden. Sie kannte meinen Geschmack nur zu gut und wusste, dass auch hübsche Frauen sehr wohl in mein Beuteschema passten.

 

Der Personenschützer war um die 1,80 m groß, kräftig gebaut und einen kleinen schwarzen, Lockenkopf. Er war erst knackige fünfundzwanzig Jahre alt. Sie um die 1,65 m, hellblaue Augen, verdammt lange gelbblonde Haare, die mich vor Neid erblassen ließen, wog höchstens fünfzig Kilo.

Also eine ganz Schlanke. Immer nur am Lächeln.

Kurzum, sie verbreitete permanent gute Laune. Sie hatte einen netten, weichen Busen, nicht viel größer als meiner. Es könnte mehr sein, aber noch verkaufbar. Wenigstens damit hielt ich mit.

Beide in einen dunklen Anzug mit einem weißen Hemd bzw. Bluse, worunter sich der Push-up-BH der Personenschützerin abzeichnete, gekleidet. Es sah echt hübsch aus. Lediglich das Kommunikationsbesteck im Ohr, so nannte man wohl die Funkohrhörer, waren nicht so mein Geschmack.

Auffallen um jeden Preis war gar nicht mein Ding!

Ich war mir sicher, dass mein Mann nicht so einen attraktiven Personenschützer ausgesucht hätte. Ich gehöre zu den „gefährdeten Personen“ laut Schutzauftrag, da er an geheimer Stelle für … tätig war.

Doch Susi, so riefen wir alle unsere Privatsekretärin, eigentlich heißt sie Susanne, wusste, dass die Nächte auf einem Kreuzfahrtschiff am sichersten gegen ungebetene Gäste sind. Und der Mann weit weg.

 

Mein Bodyguard war echt süß und hieß Peter. Man nannte ihn nur Fox nach dem internationalen Funkalphabet. Welches wir dann auch übernahmen. Sie heißt im Übrigen Britta, wird nur Juliette für = J, genannt.

Nur einen guten Kellner wird man wohl nie aus Fox machen können. Schon im ICE, kurz nach Berlin, goss er der Kollegin den noch dampfenden Kaffee über die Bluse. Selbst das nahm sie lächelnd hin.

Kurzerhand entschuldigte sie sich und verschwand im Toilettenraum, wo sie diese auswusch.

Nach einigen Minuten kam sie im mehr als durchsichtigen, sehr hübschen grauweißen

BH, welchen sie unter ihrer schwarzen Anzugjacke trug, zurück.

Da die Personenschützer ihre Jacke wegen der Waffe nie zu machten, konnte ich den gut geformten Oberkörper und ihre kleinen Brustwarzen gut erkennen. Was auch ihrem Kollegen nicht entgangen war, denn er starrte sie regelrecht an. Als sie das bemerkte, meinte sie flachsend:

„Gucken meinetwegen, von mir aus auch unanständige Gedanken, alles andere kannst du knicken. Klar, Freundchen?“

Fox schaute mehr als verdattert. Gleichzeitig wurde er knallrot und blieb ihr eine Antwort schuldig.

 

Scheint ja diesmal wirklich eine nette Kreuzfahrt zu werden. Nicht wie die Letzte, als mein Bodyguard die ganze Woche kaum gesprochen hatte, auch benahm er sich mehr wie ein Aufpasser. Außerdem war sein Englisch sehr beschränkt. Fachsätze wie: I springing for you in the „Eimer“ or I have you „umzingelt“, waren schon böhmische Dörfer für ihn.

In Hamburg wartete eine weiße Stretchlimousine auf uns, um uns zum Hafen zu bringen. Immer noch war das Wetter erste Sahne. Komisch war nur, dass kein Schiff am Terminal war. Hatten wir uns in der Zeit verirrt? Denn außer einem jungen Mädel, sie war um die achtzehn, war kein Lebewesen weit und breit zusehen.

 

Der Anruf von Fox bei seiner Dienststelle ergab, dass die King George in Hamburg Altona stehe und nicht wie üblich im neuen City Hafen. Das arme Mädel war ganz verzweifelt. Ihr Freund wollte schon lange hier sein.

Sie kam aus Bremen, aus der Körnerstraße, und es sollte ihr erster gemeinsamer Urlaub werden. Sie wartete bereits über eine Stunde. Komisch, sein Handy war unverständlicherweise aus. Er war nämlich mit zwei seiner Freunde einen Tag früher gefahren, um die Reeperbahn zu besuchen. Und nun, wo blieb er? Sie tat mir echt leid.

„Wenn du willst, kannst du mit uns fahren.

Er wird vielleicht schon an dem anderen Terminal in Altona sein.“ „Wirklich? Ihr nehmt mich mit, mit diesem Schlitten? Geil eine schnicke Lincoln-Stretchlimousine und Platz bis zum Abwinken. Mehr als gern.“

 

Ihre blaue Designerjeans lag knackig an und auch ihr weißer Pulli super eng geschnitten. An den interessantesten Stellen schön ausgefüllt. Sie hatte bestimmt mehr Busen als ich. „Nicht von schlechten Eltern“, würde der Berliner sagen. Ihre hohen Absatzschuhe ließen sie riesig erscheinen.

Sie war entschieden größer, schließlich kam ich gerade mal auf 1,66 m.

"Ich bin die Vivien. Schon gut, ich konnte mir den

Namen nun mal nicht aussuchen“, lachte sie. „ Sie schien mein Lächeln falsch gedeutet zu haben.

„Holla, ist doch ein toller Name“, log ich.

Sie nahm mir das aber nicht ganz ab, denn sie erwiderte: „bestimmt in den fünfziger Jahren.“

 

Sie war wirklich eine Nette und ihre Aufregung war echt ...

 

 

Beim Lesen unsere Buches

Betreutes Wohnen auf See??? Aber holla!

 

 

 

2.Lesebrobe von:

Mein Leben als Personenschützer

 

 

… Nicht nur darum werde ich mich hüten, was Sie sicher verstehen, hier Einzelheiten meines Auftraggebers oder den genauen Standort meines Handelns zu nennen.

 

Voller Erwartung, wenn auch mit einem mulmigen Gefühl, das mich sogar kurzzeitig am Flughafen zum Umkehren verleiten wollte, machte ich mich auf, meine neue Pionierarbeit anzutreten  und diese war es auch in jeder Beziehung.

 

Ein regnerischer, kühler Tag trug nicht gerade zu meiner besten Stimmung bei.

Vier Kollegen, die mich zum Airport begleiteten, flachsten noch, dass ich in der Wüste in meinem Zelt, während meiner Versuche anderen das „Laufen“ beizubringen, bestimmt nicht frieren würde.

Leider hatte ich diesmal mit den Stewardessen nicht so viel Glück.

Einer konnte ich zwar auf dem Weg nach Frankreich die Telefonnummer rausluchsen und sie sogar in Berlin später mal kennen lernen, doch irgendwie verhielt sie sich zu eigensinnig. Zweimal bei netten Treffen mit meinen arabischen Freunden war sie dabei, doch schnell merkte ich, dass sie versuchte, ihren eigenen Weg dabei zu gehen, das gab’s bei mir nicht und tschüss.

 

Einsetzen des weiblichen Geschöpfs? 

Warum nicht. Wenn sie sich einsetzen lassen. Schließlich sind sie volljährig und können frei für sich entscheiden. Jedoch nicht mit „professionellen Damen“.

Am Ankunftsflughafen wartete ein schwarzer Daimler neuester Bauart und nach einer halben Stunde Fahrt traf ich Scheich Abu Mustafa wieder.

Nach einem kurzen Plausch bekam ich mein Quartier, welches ich mir etwas besser vorgestellt hatte, zugewiesen. Passte schon, war ja auch kein Ponyreiten angesagt.

Ich stürzte mich sofort in meine Arbeit. Noch am selben Abend lernte ich den Dolmetscher, alle nannten ihn nur Ali, kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb, was für mich später von Vorteil war, denn er war ein wichtiger Mann, was mir aber verschwiegen wurde.

 

Schwerer als ich in meinem jugendlichen Leichtsinn annahm, begann ich mit der Schulung. Die meisten meiner Schüler waren Prinzen; wenigstens aber stammten sie aus den reichsten Familien in diesem Lande. Sie hatten Uniform und eine Ausbildung, doch Disziplin und Gehorsam kannten sie nicht gerade, von Pünktlichkeit ganz zu schweigen. Was sie gut kannten, war Aufgeben!

 

Auf meine Frage:

„Kennt jemand den Vergleich mit den zwei Mäuschen und der Milchkanne?“, ließ einer der Schüler, „ein Captain“

aufhorchen. „No, erzähl!“

„Gut. Zwei Mäuse fielen in eine Kanne voller Milch. Es gab keinen, der ihnen helfen konnte. Die eine gab bald auf zu schwimmen und ertrank.“

Ich machte bewusst eine Pause, um ihre Aufmerksamkeit zu erhöhen. Das klappte!

Ein anderer Captain brummte: „Und die zweite?“

„Paddelte die ganze Nacht eifrig weiter, sie gab nicht auf. Morgens dann kletterte sie zwar erschöpft aus dem Käse – aber sie lebte!“

 

Es dauerte, bis es alle verstanden hatten, zumal es ja übersetzt werden musste.

Half aber für unser Miteinander enorm.

Bald war der Bann gebrochen und sie erkannten mich an, nicht zuletzt durch meinen eigenen praktischen Einsatz. Einer meiner Grundsätze war: Ich verlange nichts, was ich nicht auch kann. Also machte ich alles vor, dadurch war selbst das Übersetzen manchmal nicht erforderlich und das Wichtigste: es wurde dabei immer öfter gelacht.

Es gab zwar zwei Ausnahmen, die meinten, dass sie schon alles wüssten. Außerdem seien sie Führungskräfte und

würden das ja nur anordnen und nicht machen.

Nicht mein Stil.

Ein guter Offizier sollte das, was er anordnet, auch können, nur so kann er sich ein Bild davon machen, was wer wie lange schaffen kann.

Ich selbst lebe mit dem Vorsatz:

 

Wer mich als Freund hat, kann sich

hundertprozentig auf mich verlassen.

Wer mich zum Feind hat, auch!

 

Diese meine Einstellung sowie eine strenge Moralpredigt eines hohen Prinzen – ich nahm an, es war eine, denn mein Arabisch ist nicht gut – veränderte das Verhältnis zu den meisten Offizieren. Der Durchbruch war geschafft.

Es wurde dann doch noch eine schöne Zeit, auch als einige später nach Deutschland kamen, um noch etwas Schliff zu bekommen, doch das fällt leider alles unter topsecret. Gefährliche Dinge schulte ich nur in Germany. Es konnte in jenem Land verdammt ungesund sein, sollte bei der Ausbildung jemand verletzt werden.

 

Der eigentliche Start für den Personenschutz war, dass ich dort einen Prinzen kennen lernte, der mich, da ich mit dem einheimischen Essen – sagen wir mal – „fremdelte“,...  

 

so nun reicht ihr könnt ja das Buch gern bestellen ...,

muss ja von irgendetwas meine Miete bezahlen :-)